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Schreibe dein erstes Buch: 7 Praxistipps für Anfänger

Schreibe dein erstes Buch:
7 Praxistipps für Anfänger


Mit diesen Tricks nimmst du richtig Fahrt auf und erzielst in kürzester Zeit vorzeigbare Ergebnisse...


Jetzt erwarten dich 7 Tipps zur Sofortanwendung, damit du dein erstes Buch erfolgreich schreiben kannst. Für mich war es zu Beginn sehr nützlich mit einem befreundeten Autor bei einem Pizzaessen meine Anfängerfragen los zu werden. Nach dem Treffen hatte ich das Gefühl einen Schritt weiter zu sein. Mit diesem Beitrag möchte ich dich zum „Pizzaessen“ einladen. 

Am Ende findest du die gleichnamige Podcastfolge! Reinhören lohnt sich...


Praxistipp 1: Anfänger müssen einfach anfangen

Es gibt leider viele großartige Talente, die nie entdeckt werden. Vor allem Autoren, die ihr Schreibtalent unter einem Berg von Selbstzweifel, Grübelei, Weltschmerz und Disziplinlosigkeit ersaufen. Das sollte dir nicht passieren. Der beste Weg und wichtigste Tipp ist es einfach loszulegen.

Einfach machen, in die Tasten hauen, die ersten Texte „produzieren“, nicht wie am Fließband aber dennoch zügig. Anfänger bleibt man indem man nie über den Anfangsstatus hinauskommt. Wer anfängt ist noch lange nicht am Ziel, aber auf der Rennbahn. Und auf dieser Rennbahn kann jeder gewinnen der startet und nicht aufgibt. Klingt stark vereinfacht, aber ist im Gegensatz zum Sport, tatsächlich wahr.

Das pure, schnelle starten liefert einen entscheidenden Vorteil und der heut zu neudeutsch „Momentum“. Momentum bedeutet, dass du in Fahrt aufnimmst. Und dann wird es leichter. Wenn du mit dem produzieren von Texten startest, auch wenn diese grottig sein mögen, so nimmst du dennoch Fahrt auf und irgendwann rollt deine Kreativität scheinbar wie von Geisterhand weiter.


Praxistipp 2: Entdecke deinen Schreibstil

Woran erkennst du ein gelungenes Buch? Eines, das du anderen bevorzugst und dessen Autor dir lieb und teuer ist? An seinem unverkennbarem Schreibstil. An seiner Art, sich auszudrücken, seinen Ansichten, seinen Ecken und Kanten und seiner Interpretation für Dramaturgie, Witz, Charme oder Spannung.

Nimm dir deinen Lieblingsautor zur Brust und lerne von ihm vor allem dieses: Er hat sich getraut ein Original zu sein. Und genau das macht sein Buch originell. Es ist sehr wichtig, dass du dich traust die Dinge auf deine eigene Art und Weise zu beschreiben. In der Literatur ist alles schon hunderte Male erzählst und niedergeschrieben, warum sollte man also deiner Geschichte Aufmerksamkeit schenken?

Viele Anfänger machen den Fehler und wollen durch eine „neue“ Geschichte, oder etwas nie Dagewesenes glänzen. Diesen Ansatz würde ich ersetzen durch deine eigene Handschrift von bereits vorhandenem. Glänze nicht durch etwas Neues, strahle mit etwas Bekanntem in einem Mantel umhüllt von deiner ureigenen Persönlichkeit. Das werden Menschen lesen wollen. Leser erwarten eine authentische, erkennbare Handschrift des Autors. Lass dich von anderen erfolgreichen Autoren inspiriere, und dann vergiss alles und schreib mit Herzblut deine beste Geschichte oder deinen hilfreichsten Ratgeber.


Praxistipp 3: Das Ende schon im Kopf haben

Viele erfolgreiche Autoren lehren immer wieder mit Nachdruck, dass du das Ende bereits am Anfang im Kopf haben solltest. Damit ist gemeint, dass du deine Geschichte vom Ausgang her rückwärts konzipierst. Stelle dir folgende Fragen:

  • Wer soll mein Protagonist am Ende sein? Welche Verwandlung macht er durch?
  • Welches Grundthema („Prämisse“) soll offenkundig werden? Geht es um die Verarbeitung mit dem Thema Tod? Um die Bedeutung von echter Freundschaft? Um die Sinnfrage oder einfach nur um ein wehmütiges Gefühl, dass es ein Happy End gibt?
  • Welche Auflösung soll erreicht werden? Bei einem Krimi ist es die Frage nach dem Täter oder dem Tathergang. Bei einem Thriller vielleicht die Auflösung des wahren Motives.

Wenn du weißt, was auf den letzten drei Seiten deines Buches passiert, weißt du auch im Schreibprozess immer, wo du zu ausufernd schreibst, deine Storyline ins Stocken gerät oder dein Ratgeber zu viele Themen anreist.


Praxistipp 4: Halte es einfach

Es ist wichtig schnell in eine Schreibrutine zu kommen und diese aufrechtzuhalten. Ablenkung ist das genaue Gegenteil. Begehe nicht den Fehler und verstricke dich in unproduktiven Fragen. Das Schreiben war schon immer eine simple Angelegenheit, früher mehr als heute. In unserer Zeit drängen sich schnell Fragen auf, deren Lösungssuche es nur noch komplizierter macht. Beispiel?

Es ist am Anfang echt egal, welches Schreibprogramm du benutzt. Ob Libre-Office, Word, einen Notizblock, dein Handy oder Scrivener. Recherchiere nicht 2 Wochen nach dem optimalen Schreibprogramm. Ja es gibt gute Software, die wichtig werden kann. Am Anfang aber zählt das Schreiben, die Worte die du kreierst und nicht die Form, die deine Worte verarbeitet (= Textverarbeitungsprogramm).

Du musst auch nicht einen neuen Laptop kaufen um zu Beginnen oder dich mit einer Normseite befassen. Das kannst du alles später noch machen. Halte es einfach. Schreibe schlank und simple.


Praxistipp 5: Male ein klares Bild von deinem Lieblingsleser

Hast du dich schon mal gefragt für wenn du eigentlich schreibst? Wenn nur ein Mensch dein Buch kaufen und lesen würde, wer wäre dieser Mensch? Mann, Frau, Teenager, Unternehmer, Tierfreund, dein jüngeres ich? Es hilft sehr ein konkretes Bild von deinem Lieblingsleser zu entwerfen.

Ich gehe dabei wie folgt vor: Ich suche im Internet nach einem Foto von einer Person, die meine Zielgruppe entspricht. Wenn ich meine, ein passendes Bild mit Emotionen gefunden zu haben, kaufe ich es und drucke es mir aus. Es wird eingerahmt und steht sozusagen als mein stiller Begleiter immer neben meinem Schreibplatz. So schreibe ich auch wirklich für meinen Leser. Manchmal treffen sich unsere Blicken und dann werde ich erinnert, dass mein Buch kein selbstverliebtes Werk sein sollte, sondern ein Nutzen spendendes Erlebnis für diesen Menschen ist.

Alles was dem widerspricht streiche ich knallhart raus. Ist das immer einfach, bestimmt nicht, aber es hilft auf Kurs zu bleiben und am Ende werden Menschen dir Leserbriefe schreiben oder bei Autorenlesungen dir die Hand reichen, und dann weißt du: Dieser Mensch ist meine Zielperson gewesen (auch wenn er das nie mitbekommen hat). 

Also: Male am besten jetzt ein klares Bild von deinem Leser. Und dann schreib das beste Buch, dass du für ihn oder sie schreiben kannst. Am Ende wirst du Dankbarkeit ernten.


Praxistipp 6: Schaffe Strukturen in deinen Texten

Gerade am Anfang ist es eine Banalität mit großer Wirkung. Schaffe von Beginn an Struktur in deinen Texten. Arbeite mit Blocksatz anstatt Linksbündig zu schreiben. Spare nicht an Absätzen und überlege dir Headlines.

Es passiert schnell, dass sich viele Dokumente, Ideenfetzen, Kapitelanfänge oder wirre Fragmente sammeln. Mit der Zeit verursacht das, das (unbewusste) Gefühl von Chaos. Chaos killt Kreativität und ist ein Zeitdieb. Wenn du aber direkt so arbeitest, dass dein Haupttext professionell aussieht, so als könnte er einem fertigen Buch entstammen, dann gibt dir das ein motivierendes Gefühl. Du hast neben den Ideenfetzen dann eben auch schon einen seriösen Text, der dein fertiges Werk simuliert.

Diese Kleinigkeit kann dir helfen mehr Motivation zu verspüren und kleine Erfolge besser zu feiern. Weiterer Vorteil ist, dass du deinen Text unkompliziert ausdrucken kannst und es nicht wie Kraut und Rüben wirkt. Wenn du ihn dann durch das erste Lektorat schickst, bist du bereits auf einem vielversprechenden Weg.


Praxistipp 7: Der Schwamm-Effekt

Ein Schwamm wächst durch das unbändige Aufsaugen von Materie - in seinem Fall Wasser. In deinem Fall als Nachwuchsautor wäre es Wissen und Weiterbildung. Je mehr du lernst und dir anwendbares Wissen aneignest, welches du in die Tat umsetzt, desto erfolgsversprechender wird dein Buchmanuskript. Lerne so viel du kannst, wo du nur kannst und so oft du kannst. Besuche Workshops, höre Podcasts, schaue „alten Hasen“ über die Schulter oder vernetze dich in Facebookgruppen.

An dieser Stelle möchte ich dir von meinem neuen, kostenfreien online Training erzählen.

In dem 1-stündigen Webinar lernst du den richtigen Umgang mit Schreibblockaden, wie du dein Buch so planst, dass du in kurzer Zeit druckfrische Ergebnisse erzielen kannst und welche Stolperfallen es zu umschiffen gilt.

Interessiert? Dann klicke hier und schau dir mein Einladungsvideo an.

Ich freue mich auf dich.

Kreative Grüße von  Jonathan

Webinar: So wirst du ein erfolgreicher Buchautor


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Höre dir jetzt auch die Podcastfolge zum Thema an 

So findest du großartige Ideen für ein erstklassiges Buch

Wie um alles auf der Welt soll man immer auf neue Einfälle kommen?
Und wie finde ich für mein Buch überhaupt erstklassige, unverbrauchte Ideen?


Wenn diese Fragen dich auch umtreiben, dann wird dir meine nachfolgende Aufstellung für neue Ideen sicherlich gefallen. Wie mit einem Metalldetektor bei der Schatzsuche, kannst du mit diesen Ideenlieferanten neue Inspiration schöpfen, die buchstäblich „Gold wert“ ist.

Brillante Einfälle lauern im Grunde an jeder Ecke und sind oft nur einen Bruchteil davon entfernt von dir entdeckt zu werden. Damit du aber nicht unnötig lange im Dunkel tappen musst, habe ich für dich nun eine kreative Auswahl bereitgestellt. 

Am Ende findest du auch meine gleichnamige Podcastfolge. Reinhören lohnt sich!

So findest du großartige Ideen für ein erstklassiges Buch

Pinterest durchstöbern

Pinterest ist eine stark wachsende und sehr beliebte Bilder-Suchmaschine. Hier findest du geniale Ideen, in der Pinterest-Sprache auch „Pins“ genannt. Wer glaubt, hier findet man nur Inspiration für Bastelbedarf und Bali-Reisen, der hat erst an der Oberfläche gekratzt.

Erstelle dir einen eigenen Pinterest-Account, das geht schnell und ist unkompliziert. Nun kannst du allerlei kreative Pins an deine eigene Pinnwand heften und so eine Inspirationsquelle aufbauen. Stöbern lohnt sich definitiv. Beim anklicken der Pins kommst du einfach auf coole Blogbeiträge und zu weiterführenden Informationen.

Dachboden und alte Tagebücher inspizieren

Kennst du noch die beliebte Sitcom „Die Nanny“ mit Fran Drescher. Die Brünette, mit der Wespentaille und der unverkennbaren Stimme?In einer Episode bietet Yeda, die Tante der Hauptdarstellerin ihr altes Tagebuch dem Broadway Produzenten Maxwell an mit der Bitte daraus ein Bühnenstück zu machen.Er würdigt dem alten Papier keinen Blick und erwartet noch weniger. Am Ende findet das Tagebuch Gefallen beim Stadtrivalen, der daraus einen Kassenschlager zaubert.

Die genialsten Ideen liegen manchmal verborgen in alten Schatullen auf dem Dachboden! Oder in unscheinbaren Kartons im Keller und auch in vergessenen Tagebüchern, aus einer anderen Zeit.Begib dich auf Entdeckungsreise und krame in alten Dokumenten oder Kindheitserinnerungen.

Richtig spannend wird es, wenn du von Oma oder Opa noch live eine passende Anekdote erzählt bekommst. Staub verdeckt manche großartige Idee, die nur darauf wartet, neu erzählt zu werden.

Erstelle deine persönliche Kreativ-Playlist

Für viele Autoren und Kreativköpfe ist Musik das erste Mittel um auf neue Impulse zu kommen. Es liegt kreatives Potenzial in Klängen und Melodien. Wie wäre es, wenn du dir eine persönliche Kreative-Playlist mit deiner Lieblingsmusik erstellst? Egal ob bei Spotify, Youtube oder Amazon Musik. Der größte Vorteil bei einer Playlist ist der gebündelte Fokus. Denn Musik ist so mächtig, dass nur ein ablenkender Song in der falschen Stimmung, dein kreatives Erleben stundenlang dämpfen kann.

Bei welcher Musik fließt bei dir der Ideentopf über? Welche Klänge schwingen bei dir nach und bewegen deine Schreibfeder?

Füttere dein Gehirn und dann unterfordere es!

Einer der besten Tipps, die ich vom meinem Dozenten für Drehbuchautor gelernt habe, ist folgender: Füttere dein Gehirn mit Informationen und dann wechsle zu einer unterfordernden Tätigkeit. Erzwinge nichts. Wenn du deine Recherche gemacht hast, wenn du gegrübelt hast, wenn du das Gefühl hast, die Kreativität sei futsch. Dann geh in den Gedanken-Leerlauf. Wie machst du das? Verlass deinen Schreibplatz und fang an zu bügeln! Mach dich an den Abwasch oder setze dich in eine Hängematte.

Diesen Trick kennen wir im Grunde bereits alle. Nur in einer eher störenden Variante. Kennst du die langatmigen Einschlafphasen, wo du die Decke anstarrt und schlafen willst, aber dir kommen noch tausend Gedanken? Dieser Effekt tritt in produktiver Variante ein, wenn du wie erwähnt einer Tätigkeit nachgehst, du komplett unterfordernd für dein Gehirn ist.

Langeweile kann das Rechenzentrum in unseren Köpfen nicht ertragen, also sucht es sich selbst Aufgaben und Herausforderungen. Und plötzlich ist sie da: die kreative Ideenflut mit neuen Wogen voller Einfälle und brillanter Impulse.

„People Watching“

„People watching“ fungiert wie „Wale watching“, nur das die Wale diesmal Passanten sind. Bei dieser Technik setzt du dich ganz entspannt in ein Café. Jetzt beobachtest du bei einem Cappuccino die vorbeiziehenden Menschen. Andere Leute sind unglaublich gute Inspirationslieferanten – auch ohne, dass sie es wissen. Ich habe mal für meinen Diplomfilm, diese Methode angewandt und die Gangart von Leuten in einem Einkaufszentrum analysiert. Das war sehr interessant und aufschlussreich.

Was hierbei passiert ist, dass du mit ein wenig Fantasie anfängst dir selbst Geschichten zu diesen Menschen zu erzählen. Rein hypothetisch natürlich. Was geht wohl in der Frau gerade vor sich, die den traurigen Blick vor sich herschiebt? Was bewegt wohl den kleinen Jungen, der sich die ganze Zeit selbst auf die Füße starrt? Welche Geschichte verbirgt sich wohl hinter den Falten der im Rollstuhl sitzenden Dame?

Beobachte zwei Stunden lang Menschen, lass deine Fantasie zeitgleich von der Leine und du hast einen Block voller neuer Ideen!

In der Ruhe liegt die Kraft

Schon die alten Mönche wussten, dass es wichtig ist, sich Auszeiten zu gönnen. Als Autor gilt das Gleiche. Nur wenn du es schaffst dir effektive Pausen und Erholungsphasen zu nehmen, kann das Ideenreservoir auch wieder aufgefüllt werden. Anhaltender Stress und Arbeitsbelastung dämpfen kreatives Potenzial. Wie wäre es also mit einem freien Schreibwochende in einem regionalen Erholungsgebiet? Man muss nicht immer weit fahren um schöne Orte und entlegene Plätze aufzuspüren.

Wenn du mehr der rustikale Typ bist, eignet sich auch ein Outdoor-Trip mit Rucksack, Zelt und Wanderkarte. In einer einsamen Wanderhütte im Harz oder im Schwarzwald wurden schon so manche geniale Idee für ein erstklassiges Buch geboren. 

Chaos überwinden

Kreativität und Ideenreichtum wachsen auf geordneten und sauberen Schreibtischen. Wenn du mehr der kreative Chaot sein solltest, ist es umso wichtiger, dass du einen freien Arbeitsplatz hast. Denn Chaos killt Ideen! Ordnung und Freiräume hingegen beleben die Ideenautobahn. Ein unaufgeräumter Arbeitsplatz mit Zettel von anderen To-do-Listen und Einkaufbons ist mehr die Variante „Berlin Innenstadt an Silvester“. Erschwertes Durchkommen.

Wenn du von Chaos umgeben bist, versucht dein Gehirn unterschwellig dieses Chaos zu beseitigen, anstatt sich kreativ auszutoben. Deshalb: „Ordnung ist das halbe Leben“. Und wenn du dann noch einen schönen Schreibplatz hast, dessen Atmosphäre dich inspiriert und wo du dich wohlfühlst, dann fließen viele brillante Ideen wie von selbst zu Papier.

 

Kreative Grüße von  Jonathan

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